Branchen: Brauereien

Chargenrückverfolgung/ EU 178 2002

Zeitpunktgenaue permanente Bestandsführung
Mit der EU-Verordnung 178/2002 ist die Pflicht zur Rückverfolgung über alle Stufen der Lebens- und Futtermittelherstellung ab 1.1.2005 rechtsverbindlich festgelegt und ist somit auch für Brauereien bindend.
Weitere Forderungen einer systematisch organisierten Chargenrückverfolgung kommen von anderen Seiten, wie z.B. IFS (International Food Standard), DIN EN ISO 9001:2000, EFIS Standard oder Lieferantenaudits von Großabnehmern bzw. Handelsketten.
Zusätzlich wird von der Abnehmerseite eine Kennzeichnung der verladenen Paletten mit Transportetiketten nach EAN 128 gefordert, ebenso wie der elektronische Datenaustausch von Lieferdaten nach EANCOM 1997 Standard.
Jedoch sollte man dies auch als Chance sehen, die Prozesse transparenter zu gestalten um dadurch mögliche Schwachstellen zu erkennen und Abläufe zu optimieren.

Durchgängige Prozesskette mit QUALIFAX®
QUALIFAX® verfügt über umfassende Funktionalität zur Organisation der Chargenverfolgung in allen Bereichen:

In Kombination mit den QUALIFAX® - Modulen zur Produktionsplanung, Produktionsdatenverwaltung und Laborinformationssystem ist die Chargenrückverfolgung integrierter Bestandteil des betrieblichen Informationssystems.
QUALIFAX® ist durchgängig chargenorientiert aufgebaut. Durch diesen konsequenten Chargenbezug der Vorgänge von Wareneingang bis zum Kunden können auch die Qualitäts- und Produktionsdaten zugeordnet werden. Diese stehen damit auch für Recherchen, Prozessoptimierungen usw. unmittelbar zur Verfügung.

Brauereispezifische Definitionen
QUALIFAX® gibt keine starren Definitionen und Bezeichnungen von Chargen vor. So hängen beispielsweise Chargenverknüpfungen nicht zwangsläufig nur von einem material- bzw. sortenbezogenen Auftrag ab. Dies erweist sich als besonders vorteilhaft am Beispiel des Prozesses der Bierfiltration , wenn während eines Filtrationslaufes eine bestimmte Anschwemmung für mehr als nur eine Biersorte zum Filtrieren verwendet wird.
Die hohe Flexibilität ermöglicht individuelle Chargendefinitionen und -Abgrenzungen. Vorhandene und gewohnte Definitionen und Begriffe können somit im System beibehalten werden und erleichtern dem Anwender den Umgang mit dem System mit entsprechend hoher Akzeptanz.